Designprozess

Für mich ist der Designprozess ein systematisches Werkzeug und kein starres Schema. Er bietet eine Orientierung, die sicherstellt, dass alle relevanten Aspekte berücksichtigt werden. Er hilft mir dabei, Probleme gezielt zu identifizieren und Lösungen zu entwickeln, die sowohl den Bedürfnissen der Nutzer als auch den Anforderungen des Marktes gerecht werden.

Die Phasen können chronologisch durchlaufen oder bei Teamarbeit parallel bearbeitet werden. Durch Feedbackschleifen und eine ganzheitliche Betrachtung lassen sich Fehler früh erkennen und Fehlkalkulationen minimieren.

Der Designprozess ist für mich ein systematisches Werkzeug und kein starres Schema. Er bietet eine Orientierung, die sicherstellt, dass alle relevanten Aspekte berücksichtigt werden. Er hilft mir dabei, Probleme gezielt zu identifizieren und Lösungen zu entwickeln, die sowohl den Bedürfnissen der Nutzer als auch den Anforderungen des Marktes gerecht werden.
Die Phasen können chronologisch durchlaufen oder bei Teamarbeit parallel bearbeitet werden. Durch Feedbackschleifen und eine ganzheitliche Betrachtung lassen sich Fehler früh erkennen und Fehlkalkulationen minimieren.

1

Problems

  • Probleme aus Nutzerperspektive identifizieren
  • Themenfelder eingrenzen
  • Ganzheitlich betrachten
  • Erste Ideen festhalten

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  • Field Studies (Forschen und Beobachten außerhalb des Büros – Interviews, soziale Strukturen und Interaktionen, um Probleme zu identifizieren)
  • Focus Groups (Gruppendiskussion zur Sozial- und Marktforschung)
  • Shadowing (Nutzer bei Alltagshandlungen beobachten, ohne einzugreifen)
  • Expert Interviews (Fachleute zu spezifischen Problemen oder Zielgruppen befragen)
  • Desk Research (erste Recherche zu Trends, gesellschaftlichen Entwicklungen, bestehenden Problemen)

2

Briefing

  • Materialien definieren oder eingrenzen – je nach Projekt auch offen lassen
  • Mögliche Herstellungsverfahren festlegen
  • Zielgruppe bestimmen
  • Kosten / Budget klären
  • Ziele formulieren: Erlebnisse, Wünsche, Merkmale
  • Nutzungsrahmen abstecken
  • Vertriebsweg berücksichtigen

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  • Digitales Briefing erstellen und nach Kategorien sortieren
  • Digitales Handout / Präsentation zur Übersicht
  • Moodboards oder visuelle Referenzen als Ergänzung

3

Research

  • Vorhandene Produkte und Technologien vergleichen und einordnen
  • Informationen recherchieren: Normen, Gesetze, technische Vorgaben
  • Statistiken auswerten
  • Zielgruppe analysieren
  • Corporate Identity verstehen: Logos, Marke, Formsprache, Wiedererkennungsmerkmale

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  • Moodboard
  • Empathy Map (Bedürfnisse, Möglichkeiten, Umfeld und Emotionen der Nutzer verstehen)
  • Qualitative Interviews
  • Persona (Ziele und Bedürfnisse der Zielgruppe herausarbeiten)

4

Deconstruction

  • Vielfalt erzeugen – Quantität vor Qualität
  • Ideen sammeln und festhalten
  • Nach Qualität und Relevanz sortieren

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  • Mindmap
  • Skizzen
  • Notizen
  • Brainstorming / Brainwriting
  • Crazy 8s (8 Ideen in 8 Minuten – erzwingt Quantität)
  • SCAMPER (bestehendes Produkt systematisch hinterfragen: Substitute, Combine, Adapt, Modify, Put to other uses, Eliminate, Reverse)

5

Framework

  • Herausfinden, was wirklich gebraucht wird – Bedienelemente, Informationsvermittlung, Interaktionsmöglichkeiten
  • Ziel schärfen und konkretisieren
  • Kontext visualisieren
  • Ideen mit Potenzial eingrenzen
  • Lösungsansätze bewerten und eingrenzen
  • Dimensionieren: Größen und Möglichkeiten festlegen

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  • Zielkostenanalyse
  • Fragebogen erstellen
  • POS-Analyse (Point of Sale)
  • Reduzieren auf benötigte Features und technische Komponenten
  • Funktionsanalyse
  • Mapping Experiences (Kommunikation und Nutzerinteraktion erfassen)
  • Cultural Probes (Zielgruppe kulturell schärfer definieren – Fragebogen erstellen und testen)

6

Rating 1

  • Bisherige Arbeit bewerten und reflektieren
  • Lösung mit dem ursprünglichen Problem abgleichen
  • Zielgruppe befragen und Feedback einholen
  • Entwicklungsrichtung bestätigen oder korrigieren

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  • Umfrage erstellen
  • Zielgruppenanalyse
  • Lösungs-Problem-Vergleich
  • Statistik auswerten
  • Nutzungsphasenanalyse
  • Kaufverhaltensanalyse
  • Focus Groups (Gruppendiskussion zur Sozial- und Marktforschung)
  • Living Lab Method (innovative Konzepte im realen Umfeld testen)
  • Field Studies (Beobachten und Interviewen außerhalb des Büros – soziale Strukturen und Interaktionen erfassen)

7

Concept

  • Bisherige Arbeit zusammenführen und verdichten
  • Konzept visualisieren und darstellen
  • Genaue Vorgaben definieren
  • Offene Fragen klären und beantworten

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  • Skizzen
  • Technische Zeichnung
  • Illustration
  • Storyboard zur Nutzungsabfolge
  • Erlebnisbeschreibung
  • Funktionsmodell
  • Maßstabsmodell
  • CAD
  • Card Sorting (Qualität der Navigation und Informationsstruktur sicherstellen)

8

Design

  • Formfindung
  • Wenige Varianten detailliert ausarbeiten
  • Form und Funktion in Einklang bringen
  • Alle Interaktionen auf intuitive Bedienung prüfen

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  • Designmodell
  • CAD-Modell
  • Rendering
  • Formvariationen entwickeln und vergleichen
  • Repertory Grid Technique (psychologische Wahrnehmungsforschung zur Bewertung von Designvarianten)

9

Rating 2

  • Sicherstellen, dass eigene Anforderungen und die des Kunden erfüllt wurden
  • Gestaltungsweg entscheiden
  • Nutzerintegration prüfen
  • Kunden- und Firmenwünsche einarbeiten

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  • Modellumfrage
  • Focus Groups (Gruppendiskussion zur Sozial- und Marktforschung)
  • Mentales Modell (Entspricht das Produkt der Vorstellung des Nutzers?)
  • Usability Testing (Nutzer interagieren direkt mit dem Modell oder Prototyp)
  • A/B Testing (zwei Varianten gegenüberstellen und bewerten lassen)

10

Result

  • Lösungsmöglichkeiten kommunizieren
  • Detaillieren und verdichten
  • Interaktion optimal ausarbeiten
  • Design begründen und präsentieren

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  • CAD
  • Rendering
  • Modell (Designmodell, Formmodell, Funktionsmodell, Volumenmodell)
  • Varianten komprimieren und darstellen
  • Marketinganalysen